Christian Dior – couturier du rêve

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Das Musée des Arts Décoratifs feiert anlässlich des 70. Geburtstages von Dior eine fette Fete (ganze sieben Monate) und ihr seid alle eingeladen !

Die Dior Ausstellung stand schon ewig auf meiner Liste, denn ich versuche wirklich jede Ausstellung die halbwegs interessant klingt mitzunehmen. Geschafft hatte ich es bis jetzt leider noch nicht, was nicht weiter schlimm war, denn letzte Woche Montag wurden wir von der Uni eingeladen und konnten uns die Ausstellung mit Führung for free ansehen. Ein Audio Guide wäre für mich persönlich besser gewesen, da die gute Frau extrem schnell französisch gesprochen hat und ich somit eventuell ein achtel verstanden habe.

Ausgestellt waren Zeichnungen, private Briefe, Bilder und natürlich Kleider..Kleider so weit das Auge reicht.
Weiter unten, direkt hinter den Prototypen hatten sich zwei Damen eingenistet, die die berühmten Parfums veredelt haben. Ihr wisst schon Miss Dior Cherie und J’adore Dior. Wer die Flakons kennt, weiß, dass um den Hals immer ein geschwungener goldener Draht ist. Und genau das haben die beiden Damen dort per Hand gemacht.

Besonders interessant für mich war die Entwicklung der Marke Dior nach dem Tod seines Schöpfers. Ich stehe immer noch mit offenen Mund da wenn ich darüber nachdenke, dass Yves Mathieu Saint Laurent blutjung mit 20 Jahren ein Imperium übernahm. Er führte die Linie Dior wie ich finde auch am getreusten weiter. Schaut man sich seine und Christian Dior’s Entwürfe an sind deutliche Parallelen zu erkennen. Außerdem waren auch Kollektionsteile von Marc Bohan, Gianfranco Ferré, John Galliano, Raf Simons und ganz aktuell Maria Grazia Chiuri ausgestellt.
John Galliano war der wohl größte Fehltritt. Seine Ideen sind sehr ausdrucksstark, kostümartig, mehr Lady Gaga als Grace Kelly.

Wer meine Snapchat oder Instagram Story gesehen hat darf sich Glückspilz nennen, denn wer kann schon sagen er war in Paris und hat die Dior Ausstellung gesehen ?! Wohl die wenigsten. Und jeder der sie nicht gesehen hat, dem muss ich leider mitteilen er hat was verpasst. Bis 7. Januar könnt ihr euch die Ausstellung noch anschauen, also bucht besser schnell einen Flug und verbringt Silvester in Paris (so wie ich die letzten beiden Jahre).

 

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