Wochenrückblick KW 7

“Die Unordnung im Zimmer entspricht der Unordnung im Herzen” ein Zitat aus Magic Cleaning von Marie Konto. Und so wahr..
Obwohl es bei mir wohl eher der Kopf ist.
Ich bin leider ein ganz unordentlicher Mensch, umso verwunderlicher ist es wie sehr ich Ordnung liebe und dass ich einen Schreikrampf bekomme, wenn jemand mit 2 verschiedenen schwarzen Stiften in einem Kalender Eintragungen vornimmt. Ich meine es ist ein riesen Unterschied ob man einen Fineliner 0,3 oder  0,5 benutzt ! Das sieht einfach scheiße aus. Versteht das denn keiner ?! Und mann kann auch nicht einfach mal kursiv oder zentriert schreiben. Nein verdammt ! Und dann noch eine Notiz mit einem blauen Kugelschreiben dazwischen schreiben -egal wie klein sie sein mag- das ist das Todesurteil. Da kannst du deinen Kalender direkt wegwerfen.

Jedenfalls habe ich nach dem riesigen Flohmarkt mal wieder komplett aufgeräumt und ich habe es sogar geschafft meinen Weihnachtsbaum einzumotten. Es ist so schön nach Hause zu kommen in eine aufgeräumte Wohnung, an einen aufgeräumten Schreibtisch, auf dem man nicht erstmal alles zusammen schieben muss um das MacBook platzieren zu können. Mein Kopf ist frei für andere Dinge und ich fühle mich von meinen Wänden nicht mehr so erschlagen.

Wohlbefinden

Aufgrund von Joe Cross (im nächsten Absatz erfahrt ihr wer das ist) habe ich wieder angefangen zu entsaften. Ich trinke täglich grüne Säfte und mir geht es super. Am Wochenende hatte ich so viel Energie, dass ich erst 3 Uhr nachts schlafen konnte und am nächsten Morgen um 7 Uhr wieder hellwach war. Ich bin auf der Arbeit nicht mehr müde nach dem Mittag, da ich keine schwere warme Kost mehr zu mir nehme und in der Schule fallen meine Augen auch nicht mehr zu.

Ich beschäftige mich in letzter Zeit so viel mit positiven Denken und einem bewussteren Leben/Konsum, dass ich das Offensichtliche völlig außer Acht gelassen habe. Es ist nicht nur meine Ernährung und mein Verhalten, sondern auch mein Umfeld welches sich auf mein Wohlbefinden auswirkt. Schwamm drüber spielt dabei eine entscheidende Bedeutung, denn es ist egal wie gut ich versuche zu Leben, wenn ich mich in Probleme reinsteigre und meine To-Do-Liste immer weiter an die Tischkante schiebe, verschwinden die Sorgen/Probleme/Aufgaben nicht. Sie manifestieren sich in meinem Kopf und verfolgen mich solange, bis ich daran gearbeitet habe. Die Probleme gelöst, an die Sorgen durch positive Gedanken ersetze und die Aufgaben auf der Liste abgehakt habe.
Traurig, dass mir das erst jetzt bewusst geworden ist, aber besser als nie.

Ein Beispiel welches bestimmt jeder kennt. Sport.
Man nimmt sich ständig vor zum Sport zu gehen. Tut man es fühlt man sich danach super, da man was für sich getan hat. Geht man nicht ärgert man sich nicht nur Stunden später, sondern auch noch am nächsten oder übernächsten Tag.

Gekauft:

Das tolle am Online Shopping ist, dass man sich auch noch Tage später auf Pakete freuen kann. Wenn ich meine Woche grad so reflektiere fällt mir auf, dass ich wirklich ganz schön viel gekauft habe. Als Valeska mich letztens ironisch auf Arbeit fragte ob ich denn zu viel Geld hätte, habe ich die Stirn gerunzelt, da ich nicht Recht verstand was sie meinte. Valeska, ich weiß jetzt was du meinst.

The Secret von Rhonda Byrne stand schon länger auf meine Wunschliste und da ich sowieso in der Nähe von Thalia war bin ich reingelaufen und habe das gute Stück mitgenommen.
Leider ist Thalia für mich ein mittelgroßer Tempel und so finde ich immer mindestens noch 5 weitere Bücher ohne die ich selbstverständlich nicht leben kann.
Wieder zu Hause angekommen habe ich eine riesige Rebuy Bestellung abgeschickt die hoffentlich bald meine Tür erreicht.

Der Urlaub rückt immer näher und ich kann es kaum noch erwarten. Fast täglich durchstöbere ich Asos nach neuen Sachen und bin leider direkt 2 mal fündig geworden. 2 Bestellungen an 2 Tagen hintereinander. Ich bin gespannt was ich am Ende wirklich behalte. Was ich gekauft habe zeige ich euch vielleicht hier, aber auf jeden Fall auf Snapchat (@lauracoeur_com).

Netflix:

Letzte Woche habe ich wieder einige spannende Dokumentationen geguckt. Ich erzähle euch ja immer fleißig auf Snapchat den groben Inhalt und was ich neues gelernt, allerdings habe ich das Gefühl damit mittlerweile ein bisschen zu nerven. Nervt es ? Bis jetzt hat sich noch keiner beschwert, dennoch beschleicht mich so ein Gefühl.

FAT, SICK & NEARLY DEAD + FAT, SICK & NEARLY DEAD 2

Diese Doku hat mich so beeindruckt, dass ich direkt beide Teile geschaut habe. Joe Cross war krank und stark übergewichtig. Lasst mich lügen, ich glaube es waren 170 kg. Als er anfing zu entgiften begann sich sei Leben schlagartig zu ändern. 60 Tage Saftdetox (ich sage bewusst nicht Diät) standen ihm bevor. 60 Tage ! Für mich als ‘Normalo’ ist es schon schwer mal 5 Tage zu entsaften, da möchte ich mir gar nicht ausmalen, wie schwer es für jemanden mit so starkem Übergewicht sein muss. Wie erwartet verbesserten sich Joe’s Werte und er bekam seine Krankheit unter Kontrolle. Ganz nebenbei konnte er noch einen anderen Mann namens Phil, welcher unter der gleichen Krankheit litt- dazu ermutigen auch zu entsaften. Phil wog noch mehr und schaffte es am Ende sogar sein Umfeld zu ermutigen auch mehr grüne Säfte zu trinken. Es ist schon erstaunlich, dass wir bei Akne und anderen Hautkrankheiten zum Arzt rennen und Unmengen an Geld für Medikamente ausgeben, wenn die richtige Medizin doch vor unserer Nase ist. Gemüse.

Im zweiten Teil ging es dann nicht mehr um Joe, sondern darum anderen zu helfen. Am Ende des Films wurden noch Video Clips eingespielt, in denen Reboot Teilnehmer ihre Erfolgsgeschichten mitteilten. Und an dieser Stelle fiel meine Kinnlade dann endgültig. Ein Mann konnte durch das Entsaften sein Diabetes Typ 2 heilen, er war selbst ganz geschockt, als der Arzt das Wort ‘geheilt’ in den Mund nahm. Eine Frau wurde ihre Migräne los, eine andere bekam von ihrem Arzt gesagt, dass es für sie und ihren Mann nicht möglich wäre Kinder zu bekommen. Als die beiden anfingen zu entsaften wurde sie dann plötzlich doch schwanger. Die Geschichte, die mir aber am besten im Kopf geblieben ist dreht sich um einen kleinen Jungen, der Arthritis hatte. Das ganze zog sich über seine Beine, Arme bis zu seinem Hals hin, er hatte Entzündungen an den Augen und bekam dafür sogar Kortison. Er musste täglich viele Tabletten schlucken. Als seine Mutter anfing ihm grüne Säfte zu machen besserte sich seine Situation und die Medikamente reduziert werden. Er hatte keine Entzündungen mehr an Hals und Augen und am Ende konnten seine Medikamente sogar ganz abgesetzt werden, da die Arthritis geheilt wurde – durch grüne Säfte !

Joe Cross hat auch mich motiviert. Ich trinke wieder jeden Tag grüne Säfte – sogar den ekligen mit Sellerie, der übrigens von Tag zu Tag weniger eklig schmeckt. Cross hat auch 2 Apps entwickelt “101 Saftrezepte” und “101 Smoothie Rezepte” – die ich mir natürlich beide gekauft habe.

COWSPIRACY: Das Geheimnis der Nachhaltigkeit

Als ich den Film auf meine List gesetzt habe hatte ich entwes anderes erwartet, doch was der Film zeigte was viel besser. Politiker, Umweltorganisationen, jeder will uns sagen was wir zu tun haben um den Klimawandel aufzuhalten. Das Auto stehen lassen und mit dem Fahrrad fahren, öffentliche Verkehrsmittel nutzen, kürzer duschen, Müll trennen, Plastik sparen. Und wird weiß gemacht, dass unser Verhalten, unser Lebensstil am Klimawandel Schuld ist und das stimmt ja auch irgendwie, aber das ist nur die halbe Wahrheit. Ich wusste zwar, dass die Viehzucht viel Geld verschlingt, dass sie aber zu 51 % am Klimawandel Schuld ist war mir neu. Von solch’ Informationen bin ich direkt so begeistert (auch wenn dies eine negative Information ist), dass ich mein neue gewonnenes Wissen am liebsten mit der ganzen Welt teilen würde wollen. Es wurde anschaulich erklärt, was die Viehzucht zum Schmutzfink Nummer 1 macht und was wir Menschen tun können um den Klimawandel zu stoppen. Und nein, es ist nicht das Auto oder der Wasserverbrauch. Es ist unsere Ernährung die wir ändern müssen um der Welt zu helfen.
Kip Anderson wollte etwas ändern, er war bereit sein Verhalten zu ändern um der Umwelt zu helfen. Und so machte er sich auf eine Reise um herauszufinden was es denn wirklich mit der Viehzucht auf sich hat und wie und ob man den Klimawandel stoppen kann. Was er herausfindet seht ihr in der Dokumentation, aber eine kleine Sache noch vorweg. Ich war mega geschockt wie Greenpeace auf die Interviewanfrage von Kip reagierte. Nämlich gar nicht. Umweltorganisationen sind auch nur Wirtschaftsunternehmen die sich durch Spendengelder finanzieren. Würden sie die Fleischindustrie schlecht reden würden nicht nur Spenden wegfallen, sondern sie könnte im schlimmsten Fall auch mit einer Klage rechnen. In Amerika ist es strafbar sein Essen schlecht zu reden. Whaaaat ?! Ich meine WTF ?! Und deshalb sind es offiziell die Brennstoffe und die Verkehrsmittel, die an allem Schuld sind – ist klar.

Schaut den Film ! Von mir aus auch illegal, denn er ist es wert & wird eure Sichtweise hoffentlich genauso beeinflussen wie bei mir.
Wenn ich das nächste Mal zu Hause bin werde ich meine Mutter vor den Film ketten mit 5 Tüten Nimm2 Lachgummi. Sie muss diesen Film einfach gucken. Könnten wir den bitte als Pflichtlektüre an Schulen einführen ?!

bisou, bisou
Laura xx

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