Rezension: Gillian Flynn Gone Girl

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“Was denkst du gerade, Amy? Das habe ich sie oft gefragt. Was denkst du? Wer bist du? Wie gut kennt man eigentlich den Menschen den man liebt?”
Genau das fragt sich Nick Dunne an diesem sonnigen Morgen seines fünften Hochzeitstages. An diesem Morgen verschwindet seine Frau Amy spurlos. Die Polizei verdächtigt sofort Nick. Amys Freunde berichten, dass sie Angst vor ihm hatte. Was geschah mit Nicks wunderbarer Frau Amy?

Gone Girl war für mich schon länger kein unbekanntes Buch. In den Medien wurde es in den Himmel gelobt und die In Touch druckte sogar Bilder ab auf denen man Sarah Jessica Parker mit dem Buch unter’m Arm durch New York spazieren sah. Als der Film dann in die deutschen Kinos kam, wollte ich mir das gute Stück mal etwas genauer anzusehen. Bei meinem Wocheneinkauf im Edeka entdeckte ich es dann zufällig an der Kasse und nahm es ohne groß nachzudenken mit. Den Klappentext kannte ich bereits und der Hype hatte mich sowieso überschwemmt.

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Ich nutze jede freie Minute zum Lesen, jede Zugfahrt & selbst in der Schule laß ich das Buch weiter. Und wofür ? Für ein scheiß Ende !
Am Samstag hatte ich mir fest vorgenommen die noch fehlenden 130 Seiten zu lesen und bin extra zeitig aufgestanden. Die letzten 20 Seiten verbrachte ich damit Plätzchen zu essen und als ich dann schließlich auf der letzten Seite ankam (was ich da natürlich nicht wusste) drohte mir das halb angeknabberte Plätzchen aus dem Mund zu fallen. Das einzige was mir dazu einfiel war “Und das war’s ? Was für ein scheiß Ende.” In diesem Moment hätte ich das Buch am liebsten in die Ecke gefeuert. 10€, unzählige verschwendete Nachmittage und Bahnfahrten nicht zu vergessen manch schlaflose Nächte.

Das muss jetzt vernichtend klingen, aber ich hatte so große Erwartungen in dieses Buch gesetzt und wurde am Ende enttäuscht.
Das Buch war abwechselnd zwischen der Sicht des Mannes und seiner verschwundenen Frau geschrieben. Amy (also die verschwundene Frau) schreibt aus der Ich-Perspektive und spricht den Leser mit ‘Sie’ an. Als Leser mag ich es persönlich gar nicht von einem Buchcharakter angesprochen zu werden. Außerdem ist das Buch in 3 grob gegliederte Abschnitte eingeteilt. Junge verliert Mädchen, Junge trifft Mädchen & Junge bekommt Mädchen zurück (oder andersherum).

Ich habe das Buch gemeinsam mit einer Freundin gelesen und wir sind beide der Meinung gewesen, dass das Buch an einigen Stellen (wie den Tagebucheinträgen der Frau) ziemlich langweilig war und die spannenden Stellen viel zu kurz kamen.Leider.

Für Gone Girl kann ich leider keine Leseempfehlung aussprechen, aber es gibt auch genug Leser die das buch fantastisch fanden, also solltet ihr euch vielleicht ein eigenes Bild machen.

Falls ihr dennoch an dem Buch interessiert seid, könnt ihr es hier kaufen.

2/5

bisou, bisou
Laura  xx

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