Über Schlangen und Hühner

IMG_5847xxxEs war einmal eine Schlange, die ihre Zunge immer in fremde Angelegenheiten steckte und ihr Gift versprüht hat. Dann gab es da auch noch ein Huhn. Naja, eigentlich war die Schlange auch das Huhn. Das Huhn hat Körner aufgepickt sie mit dem Schlangengift verseucht und anderen Hühnern zugeworfen.
Jetzt aber mal ehrlich ! Kennt ihr diesen einen “Freund” der gleichzeitig eine hinterliste Schlange und ein dummes Huhn ist ?
Man müsste doch wirklich annehmen, dass ich mich damit nicht mehr rumschlagen muss, doch falsch gedacht.
Selena Gomez hat es ganz richtig ausgedrückt: “Bitches are everywhere !”
Man lernt im Leben ständig neue Leute kennen und denkt dabei oft anfangs “Was für tolle Freunde!”. Und nach einem halben Jahr zeigen sich nach und nach die wahren Seiten der anfangs noch so tollen Freunde. Und umso mehr Zeit man miteinander verbringt umso mehr Seiten kommen zum Vorschein und entweder lernt man sie zu schätzen oder eben nicht.
Deswegen finde ich es umso wichtiger, dass man sich von Zeit zu Zeit von den Menschen trennt, die einem nicht gut tun, deren Macken man nicht länger ertragen kann und die sich wie Schlangen verhalten. Wie ihr euch schon denken könnt hatte ich in letzter Zeit das Vergnügen mit einer solchen Schlange. Ich war es Leid die Arbeit für andere zu machen und als Dank ein Messer in den Rücken zu bekommen. Ich wollte mir keine Probleme mehr anhören, wollte kein Mitleid mehr spenden und mich mit Sachen beschäftigen, die mich eigentlich eh nicht interessieren. Kurz um. Ich wollte diese Freundschaft nicht mehr. Doch bevor ich sie beenden konnte kam die Kirsche auf der Sahnetorte zum Einsatz. Die Kirsche war ein in ihren Augen kleiner Zwischenfall. In meinen  Augen nichts neues.  Und da ich mich in Konfliktsituationen wie ein Kerl benehme (Augen zu und ab & davon) war der Fall für mich klar. Du machst dein Ding, ich mache mein Ding.
Doch ganz so einfach war die ganze Sache dann doch nicht. Da Madame nicht in der Lage war mir ihr Problem mitzuteilen schickte sie Frau Mama vor, die promt bei mir anrief um mir mit “weiteren Schritten zu meinem Nachteil” drohte und verzweifelt versuchte die Taten ihrer Tochter schön zu reden. Vergebens. Ich habe meinen Standpunkt vertreten und das unangenehme Telefonat beendet. Aber auch damit war die Sache für Madame noch nicht beendet, denn Frau Mama rief auch noch bei meinen Lehrern an. Madame gedemütigt und gekränkt tut was getroffene Hunde eben tun. Sie bellen. Laut !
Und anstatt sich die eigenen Fehler einzugestehen redet man lieber über die Fehler der anderen, denn die sind ja sowieso viel interessanter und schlimmer als die eigenen.
So ist das mit den Freunden. Sie kommen und gehen wieder und einige wenige bleiben.
Trennt euch von Leuten die euch nicht gut tun, die aus eurer Freundschaft nur Vorteile ziehen und euch zum Dank mit Abwesenheit belohnen. Sucht euch Menschen, die an euch interessiert sind und die für euch genauso viel tun würden, wie ihr für sie.
Denn Freundschaft ist kein einseitiges Vergnügen.

P.s. Ich hoffe ihr habt meine kleine Fabel am Anfang verstanden 😀

bisou, bisou
Laura :*

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